Resilienzfaktor Akzeptanz

Aus zahlreichen Forschungen haben sich sieben Resilienzfaktoren ergeben, sie gelten als die Schlüssel für Resilienz. Einer der sieben Resilienzfaktoren ist „Akzeptanz“.

Wenn ich doch nur damals… Jeder kennt Momente in seinem Leben, in denen er mit seiner Biografie hadert. „Hätte ich doch nur damals das Jura Studium beendet, dann könnte ich jetzt als Rechtsanwalt einen sicheren Job haben und müsste als Journalist nicht um den nächsten schlecht bezahlten Job kämpfen.“ Kenn auch Sie solche Situationen?

Die Resilienzforschung geht davon aus, dass wir langfristig widerstandsfähiger dem Leben begegnen, wenn wir unveränderbare oder unvermeidbare Dinge annehmen. Im zweiten Schritt sollten wir unsere Energie dann lieber in die Lösungsorientierung investieren.

Das bedeutet, die eigene berufliche und private Biografie mit seinen Höhen und Tiefen und den daraus entstandenen Entscheidungen und Situationen zu akzeptieren. Damit einher geht, sich selbst mit seinen Stärken und Schwächen anzunehmen.

Durch das Akzeptieren können negative Emotionen wie Angst, Ärger und Wut langfristig verringert werden und eine bewusste Ausrichtung auf Neues hat eine Chance zu gelingen.

Unser Tipp: Akzeptieren Sie das was passiert ist, denn sie können es eh nicht mehr rückgängig machen und konzentrieren Sie sich auf die Zukunft. Wir können die Vergangenheit nur verstehen, nicht verändern. Die Chance liegt darin, die Einstellung zu dem Geschehenen zu verändern. Es ist nie zu spät für neue Wege.