Qualifizierung zum Betrieblichen Resilienzlotsen (BRL)

Widerstandskraft intern verankern.

Resilienz ist die Kompetenz der Zukunft – auch bezeichnet als seelische Widerstandskraft oder als Stressresistenz. Resilient zu sein, befähigt Menschen erfolgreich mit belastenden Lebensumständen umzugehen. Diese Kompetenz ist teilweise angeboren, wird in Krisen erlernt und kann gezielt trainiert werden. Den wachsenden Anforderungen im privaten und betrieblichen Umfeld begegnet eine resiliente Person gelassener und das zahlt langfristig auf die psychische und physische Gesundheit ein.

In der Qualifizierung reflektieren die Resilienzlotsen ihre eigene Resilienzfähigkeit, erproben Trainingsmethoden und erhalten einen Basis-Leitfaden für die Etablierung des Themas im Unternehmen. Damit haben die Resilienzlotsen nach den 3 Tagen Training einen ersten Resilienz-Werkzeugkasten, Fachwissen und eine gestärkte Persönlichkeit, um ihrer neuen Rolle gerecht zu werden.

Die BRL bleiben weiterhin ein Teil der operativen Prozesse und übernehmen eine zusätzliche Rolle, indem sie Ansprechpartner und Impulsgeber für eine resiliente Unternehmenskultur sind. Sie sind Multiplikatoren und Kommunikatoren der relevanten Themen und verankern das Thema Resilienz in dem betrieblichen Alltag.

Inhalt

  • Rollenverständnis, Anforderungen und Grenzen des Betrieblichen Resilienzlotsen

  • Konzept der Resilienz

  • Grundlagen des Stressmanagements

  • Möglichkeiten der Resilienzdiagnostik

  • Einführung in Tools und Interventionen für den betrieblichen Alltag

  • Basiswissen zur Ermittlung von persönlichen Resilienz- und Stressfaktoren

  • Bedürfnisorientierte Ansprache und Begleitung